Ecuador-Galapagos – Anden, Vulkane, Leguane

Reise-Nr. ST 71X2

  • ab 3913 € pro Person
    • Hauptstadt Quito
    • Berge und Vulkane
    • Inka-Tempel und Märkte
    • Tierwelt auf Galápagos
    • Rail & Fly innerdeutsch inklusive
    • Maximale Gruppengröße: 25 Teilnehmer

    "Bergeweise" Höhepunkte im Andenstaat Ecuador. Eine unendliche Zahl von Vulkanen hat das Land geformt und macht die Flora und Fauna entlang der "Avenida de los Volcanos" einzigartig. Munter geht es hin und her zwischen beeindruckenden Inkastätten, farbenfrohen Märkten und historischer Kolonialarchitektur. Und zum krönenden Abschluss auf zur "Arche Noah": Tauchen Sie ein in das einzigartige Ökosystem des Galápagos-Archipels.

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir einen Abreisetermin an.

    ab 3913 € pro Person

  • 1. Tag, Freitag, 11.09.2020: Auf nach Ecuador

    Morgens Flug mit KLM von München über Amsterdam nach Quito (Flugdauer ca. 15 Std.). Landung in Ecuadors Hauptstadt am Nachmittag. Ihr Marco Polo Scout empfängt Sie am Flughafen und bringt Sie in Ihr Hotel.

    2. Tag, Samstag, 12.09.2020: Die "Mitte der Welt"

    Vormittags Ausflug zum Äquatordenkmal. Hier können wir mit einem Fuß auf der Nord- und mit dem anderen auf der Südhalbkugel stehen. Im nahen Inti-Nan-Museum erfahren wir Wissenswertes über Gravitation, Fliehkräfte und Drehmomente, aber auch über die Kultur der verschiedenen Ethnien Ecuadors. Nachmittags dann Stadtrundfahrt durch Quito. Auf engstem Raum drängen sich weiß getünchte Kirchen, Klöster, Geschäfte und Wohnhäuser aneinander. Zum Abendessen sind wir bei einer einheimischen Familie zu Gast. Bevor wir uns an den Tisch setzen, dürfen wir helfen: Gemeinsam mit unseren Gastgebern bereiten wir typische Gerichte wie Ceviche oder Locro zu. Schließlich heißt es: Buen provecho – guten Appetit. (F/A)

    3. Tag, Sonntag, 13.09.2020: Über die Straße der Vulkane

    Fahrt ins ecuadorianische Hochland: Entlang der von Alexander von Humboldt benannten "Straße der Vulkane" nähern wir uns dem schneebedeckten Cotopaxi. Unterwegs eine gigantische Kulisse: Ganze 22 Vulkane stehen hier für uns Spalier. Am Limpiopungo-See (3900 m) unternehmen wir eine kurze Wanderung (1 Std., mittel) und bestaunen Kolibris und halbwilde Pferde. Unterwegs gibt‘s ein Picknick. Nachmittags erreichen wir den Wallfahrtsort Baños, den wir mit einem traditionellen Chiva-Bus entdecken. (F/M)

    4. Tag, Montag, 14.09.2020: Indigene Kunst

    Auf dem Weg von Baños nach Alausí halten wir am Kichwa-Dorf Salasaca, wo wir einen Einblick in das Leben der Landbevölkerung bekommen und den Webern bei ihren kunstvollen Arbeiten über die Schulter schauen können. Auf einem Markt für lokales Kunsthandwerk findet sich bestimmt das ein oder andere Souvenir. Ankunft in Alausí am Nachmittag. (F)

    5. Tag, Dienstag, 15.09.2020: Erbe der Inka

    Schon einmal den Teufel an der Nase herumgeführt? Von Alausí nähern wir uns der Teufelsnase auf einer spektakulären Bahnstrecke - unzählige Kurven und steile Serpentinen gestatten immer wieder beeindruckende Blicke auf die Berge. Nachmittags prähistorische Kultur in Ingapirca, der bedeutendsten Inkastätte Ecuadors. Die Kañari bauten hier eine Kultstätte, die später auch von den Inka genutzt wurde. Auf der Panamericana geht es weiter nach Cuenca. (F)

    6. Tag, Mittwoch, 16.09.2020: Koloniales Cuenca

    Die Fusion von Kolonialstil und Hochlandkultur treibt in Cuenca die schönsten Blüten. Beim Rundgang durch die Altstadt entdecken wir verschnörkelte Balustraden und Balkone sowie reich geschmückte Kathedralen. Und in einer Panamahut-Fabrik erfahren wir, warum der Panamahut in Wirklichkeit aus Ecuador kommt. Fahrt vom Altiplano zur Küstenebene, vorbei am Caja-Nationalpark (3100 m) mit über 280 kleinen Seen in eindrucksvoller Gebirgslandschaft. Tagesziel ist Guayaquil. (F)

    7. Tag, Donnerstag, 17.09.2020: Nach Galápagos

    Transfer zum Flughafen Guayaquil und Flug mit LATAM Airlines Ecuador nach Baltra auf Galápagos. Empfang durch den Marco Polo Scout am Flughafen und Entdeckungstour über die Hauptinsel Santa Cruz. Der erste Eindruck vom Naturparadies Galápagos: sattgrüne Landschaften vor dem Hintergrund der Vulkane. Urzeitlich wirkende Leguane bevölkern die felsigen Küsten. Übernachtung in Puerto Ayora. (F/M)

    8. Tag, Freitag, 18.09.2020: North Seymour

    Tagesausflug nach North Seymour (wetterabhängig). Zu Fuß entdecken wir die Insel auf angelegten Spazierwegen. Wir passieren Kolonien von Blaufußtölpeln und Fregattvögeln, bei denen vor allem die Männchen durch ihren charakteristischen, aufblasbaren roten Kehlsack auffallen. (F/M)

    9. Tag, Samstag, 19.09.2020: Isla Isabela

    Mit dem Schnellboot setzen wir in etwa zwei Stunden nach Isabela über. Bei der Inselgruppe Tintoreras beobachten wir Seelöwen, Pinguine und unzählige Fische im klaren Wasser. Nachmittags bestaunen wir die Flamingos in einer Lagune und besuchen eine Schildkrötenaufzuchtstation. Übernachtung in Puerto Villamil. (F/M)

    10. Tag, Sonntag, 20.09.2020: Entdeckertag

    Tag zur freien Verfügung auf Isabela. Wer mag, begleitet den Scout auf einen Tagesausflug (gegen Mehrpreis, Mittagessen inklusive). Wir wandern zu einem Aussichtspunkt (2 Std., mittel) und genießen von dort den Blick auf den Sierra-Negra-Vulkan mit der größten Caldera der Inseln. Mittags besuchen wir eine typische Farm, wo wir das Obst direkt von der Plantage probieren können. An einem der schönsten Strände der Insel, der Concha Perla, entdecken wir schließlich beim Schnorcheln die Unterwasserwelt im kristallklaren Wasser. (F)

    11. Tag, Montag, 21.09.2020: Isla Floreana

    Per Schnellboot geht es in etwa 90 Minuten zur Insel Floreana. Der Vulkan dieses älteren Eilandes ist lange erloschen und die Erosion hat fruchtbare Böden hervorgebracht, die Floreana eine vielfältige Flora beschert haben. Schon die frühen Walfänger und Piraten wussten die Schönheit zu schätzen und haben sich hier niedergelassen. Höhepunkt ist der Besuch einer Kolonie der berühmten Galápagos-Riesenschildkröten. Nach dem Mittagessen Halt an einem schwarzen Sandstrand, wo wir schwimmen, schnorcheln oder einfach nur entspannen können. Anschließend ca. zweistündige Rückfahrt nach Santa Cruz. (F/M)

    12. Tag, Dienstag, 22.09.2020: Adíos Galápagos

    Heute heißt es Abschied nehmen: am späten Vormittag Transfer zum Flughafen Baltra und Flug mit LATAM Airlines Ecuador nach Guayaquil. Ankunft am Nachmittag und im Anschluss Rückflug mit KLM nach Europa (Flugdauer ca. 14 Std.). (F)

    13. Tag, Mittwoch, 23.09.2020: Ankunft in Deutschland

    Mittags Landung in Amsterdam und Weiterflug nach München mit Ankunft am Nachmittag.

    F: Frühstück, M: Mittagessen

    Im angegebenen Zeitraum bieten wir einen Abreisetermin an.

    Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den nächsten verfügbaren Abreisetermin innerhalb des angegebenen Zeitraums.

    Ihre Hotels

    Ort Nächte Hotel/Landeskategorie
    Quito 2 Mercure Alameda Quito ****
    Banos 1 Sangay Spa ****
    Alausi 1 El Molino ***
    Cuenca 1 Los Balcones ****
    Guayaquil 1 Unipark ****
    Puerto Ayora 2 Casa de Judy ***
    Puerto Villamil 2 Cally ***
    Puerto Ayora 1 Casa de Judy ***
    Änderungen vorbehalten
    • Marco Polo Live
    • Zum Abendessen sind wir am 2. Tag bei einer einheimischen Familie zu Gast. Bevor wir uns an den Tisch setzen, dürfen wir helfen: Gemeinsam mit unseren Gastgebern bereiten wir typische Gerichte wie Ceviche oder Locro zu. Schließlich heißt es: Buen provecho – guten Appetit.
    Marco Polo Live
  • Verfügbare Termine

    Tipp: Alleinreisenden bieten wir mit der halbes Doppelzimmer Option die preisgünstige Möglichkeit, sich ein Doppelzimmer mit einem/einer anderen Mitreisenden zu teilen.

    Sollte sich bis zwei Monate vor Abreise kein Zimmerpartner anmelden, haben Sie die Wahl, entweder den Zuschlag für ein Einzelzimmer zu bezahlen, die Reise kostenlos umzubuchen oder kostenlos zu stornieren. In den letzten zwei Monaten vor Abreise können neu eingehende Buchungen von halben Doppelzimmern leider nicht mehr berücksichtigt werden.
    Termine 2020 DZ * EZ *
    11.09.—23.09. Noch Plätze frei.
    Mindestteilnehmerzahl für die Durchführung: 15
    Höchstteilnehmerzahl bei Durchführung: 25
    3913 4588

    * Ab-Preise pro Person in €

    Die Preise beruhen zum Teil auf Sonder- und Veranstaltertarifen der Fluggesellschaften, das Platzangebot ist begrenzt. Kerosinpreisänderungen vorbehalten.

    Im Reisepreis enthalten

    • Flug (Economy) mit KLM von München über Amsterdam nach Quito und zurück von Guayaquil über Amsterdam
    • Rail&Fly inclusive zum/vom deutschen Abflugsort in der 2. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland
    • Inlandsflüge (Economy) mit LATAM Airlines Ecuador von Guayaquil nach Baltra (Santa Cruz) und zurück
    • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 440 €)
    • Transfers, Stadtrundfahrten und Rundreise mit landesüblichen, klimatisierten Reisebussen
    • 11 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet in guten und sehr guten Mittelklassehotels
    • Unterbringung in Doppelzimmern mit Bad oder Dusche/WC
    • Deutsch sprechende, wechselnde Marco Polo Reiseleitungen in Ecuador
    • Mahlzeiten wie im Tagesprogramm spezifiziert (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
    • Kochkurs mit Abendessen am 2. Tag
    • Picknick-Mittagessen am 3. Tag
    • 4x Mittagessen auf Galápagos
    • Fahrt mit einem Chiva-Bus in Baños am 3. Tag
    • Zugfahrt zur Teufelsnase am 5. Tag
    • Schnellbootfahrten auf Galápagos
    • Besuch einer Panama-Hut-Fabrik am 6. Tag
    • Eintrittsgelder (ca. 61 €)
    • Klimaneutrale Bus-/Bahn-/Bootsfahrten durch CO2-Ausgleich
    • Ein Reiseführer pro Buchung
    • Nicht enthaltene Extras: Zusätzliche Ausflüge (Ausflug Isabela 60 €), sowie Veranstaltungen, die gegen Mehrpreis ausgeschrieben sind bzw. als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.
  • Flug

    Im Reisepreis enthalten ist der Flug mit KLM (Buchungsklasse L/R) ab/bis: München
    Auf Anfrage und gegen Mehrpreis Anschlussflug mit KLM nach Amsterdam ab/bis: Berlin, Bremen, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Nürnberg, Stuttgart, Wien, Zürich

    Je nach Verfügbarkeit der angegebenen Buchungsklasse Aufpreis möglich (siehe www.agb-mp.com/flug).

    KLM-Langstreckenflüge in der Comfort-Class auf Anfrage.
    KLM-Langstreckenflüge in der Business-Class auf Anfrage.

    Mindestteilnehmerzahl

    Mindestteilnehmerzahl: 15 Personen
    Höchstteilnehmerzahl: 25 Personen
    Sollte die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden, kann der Veranstalter bis spätestens am 21. Tag vor Reisebeginn vom Reisevertrag zurücktreten.

    Reiseveranstalter

    Marco Polo Reisen GmbH, Riesstr. 25, 80992 München

    Allgemeine Reisebedingungen und Eignung der Reise für Personen mit eingeschränkter Mobilität

    Zahlung/Sicherungsschein

    Zahlungen sind nur bei Vorliegen des Sicherungsscheines (wird mit der Reisebestätigung versandt) im Sinne des § 651 r Abs. 3 BGB fällig. Bei Vertragsabschluss wird eine Anzahlung von 20% des Reisepreises, maximal jedoch 1000 € pro Person, fällig. Der restliche Reisepreis wird am 20. Tag vor Reiseantritt bzw. spätestens bei Erhalt der Reiseunterlagen fällig.

    Reiseversicherungen

    Im Reisepreis sind keine Reiseversicherungen enthalten. Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittschutzversicherung: www.agb-mp.com/versicherung.

    Pauschalreiserechte

    Das Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise finden Sie unter www.agb-mp.com/pauschalreiserechte.

    Preisumrechnungstabelle Euro (EUR)/Schweizer Franken (CHF)

    Hier finden Sie die Umrechnungstabelle für Schweizer Franken:
    www.agb-mp.com/chf.pdf

    Klimaschutz

    Auch umweltfreundliche Verkehrsmittel belasten das Klima. Deshalb hat Marco Polo Reisen die bei Bus-, Bahn- und Schiffsfahrten entstehenden Treibhausgas-Emissionen (CO2 und andere klimarelevante Substanzen) für alle Reisen klimaneutral gestellt. Konkret geschieht das so: Wir rechnen den Treibhausgas-Ausstoß für jeden zurückgelegten Kilometer in einen Geldwert zum CO2-Ausgleich um und finanzieren damit den Bau von Biogasanlagen in Indien. Von allen Transportmitteln belastet das Flugzeug das Klima am meisten. Bei dieser Sonderreise bieten wir unseren Gästen eine einfache Möglichkeit, die durch die Fluganreise entstehenden Treibhausgase zu kompensieren. Wir haben die Emissionen aller bei Ihrer Reise geplanten Flüge - inklusive Inlands- oder Zwischenflüge, aber ohne innerdeutsche Anschlussflüge - berechnet und den notwendigen Kompensationsbetrag bei jeder Reise unter "Zusätzlich buchbare Extras" angegeben. Diesen können Sie ganz einfach als Zusatzleistung mitbuchen. Der angegebene Betrag bezieht sich auf eine Beförderung in der Economy-Class. Für die Business-Class fallen höhere Beträge an.

  • Informationen zu den Einreisebestimmungen dieser Reise
    (Quelle: Marco Polo Reisen GmbH)
    Reisende mit nicht aufgeführten Nationalitäten/Staatsangehörigkeiten
    finden hier weitere Informationen.

    Reisepapiere und Impfungen

    Deutsche Staatsbürger benötigen einen mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass. Die notwendige Transitkarte für Galápagos erhalten Sie bei Einreise. Sie ist zusammen mit der Nationalparkgebühr sowie der Gebühr für die Insel Isabela vor Ort in US-Dollar zu zahlen (derzeit insgesamt 140 USD). Alle nach Ecuador einreisenden Ausländer müssen für die vorgesehene Aufenthaltsdauer eine Krankenversicherung, die Ecuador abdeckt, vorweisen können. Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich beim zuständigen Konsulat zu erkundigen.
    Impfungen sind nicht vorgeschrieben.

    Einreisebestimmungen

    Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein muss. Die notwendige Transitkarte für Galápagos erhalten Sie bei Einreise. Sie ist zusammen mit der Nationalparkgebühr sowie der Gebühr für die Insel Isabella vor Ort in US-Dollar zu zahlen (derzeit insgesamt 140 USD).

    Für Reiseteilnehmer anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Erkundigen Sie sich daher bitte bei Ihrem Reiseberater oder beim zuständigen Konsulat.

    Die Hotels verlangen die Passdaten vorab. Daher schicken Sie bitte eine gutlesbare Passkopie und das beiliegende Formular „Fragebogen - Wichtige Angaben zu Ihrer Person“ unmittelbar nach Buchung vollständig ausgefüllt an uns zurück.

    Bestimmung zu Krankenversicherung

    Die Vorlage einer Reisekrankenversicherung mit Gültigkeit für Ecuador für die gesamte Verweildauer ist per Gesetz vorgeschrieben.

    Bitte nehmen Sie die Versicherungs- oder Policenummer und die Notfalltelefonnummer der jeweiligen Versicherungsgesellschaft auf die Reise mit. Bitte führen Sie diese Informationen immer direkt bei sich.

    Pass- und Visums-Erfordernisse für diese Reise für Staatsangehörige anderer Nationen

    Als Reiseveranstalter sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, alle Reisenden, unabhängig von deren Staatsangehörigkeit, vor Vertragsschluss über die sie betreffenden allgemeinen Pass- und Visumerfordernisse des jeweiligen Bestimmungslands, ggf. die ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa, sowie gesundheitspolizeiliche Formalitäten zu unterrichten.

    Einreisebestimmungen für diese Reise – alle Nationalitäten
    (Quelle: Passolution GmbH)

  • Wenn Sie eine Reise aus dem Marco Polo-Angebot buchen, erhalten Sie von uns mit Ihrer Buchungsbestätigung auch aktuelle Informationen zu Ihrer Route. Für Ihre Reiseplanung haben wir einen Auszug daraus – die Hinweise zu Sicherheit und Gesundheit – hier für Sie zusammengestellt.

    Gesund & munter

    Das sollten Sie generell sein, wenn Sie eine Reise antreten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen zu informieren und ggf. auch ärztlichen Rat zu Thromboserisiken bei Langstreckenflügen und anderen Gesundheitsrisiken einzuholen. Allgemeine Informationen erhalten Sie insbesondere bei den Gesundheitsämtern, bei reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Sicher durch Südamerika

    Die anhaltende Wirtschaftskrise hat in allen Ländern Südamerikas, insbesondere in den Großstädten, zu einer Zunahme der Alltagskriminalität geführt, deren Opfer oft auch Touristen sind. Zudem können spontan organisierte Protestaktionen der Bevölkerung wie Demonstrationen und Straßenblockaden, die sich allerdings nicht gegen Touristen richten, im Interesse Ihrer Sicherheit zu kurzfristigen Änderungen im Besichtigungs- und Routenverlauf führen.

    Wir gehen davon aus, dass dieses in einer erhöhten Kriminalität begründete Sicherheitsrisiko bei einer organisierten Reise deutlich geringer ist. Durch eine umsichtige Programmplanung, durch die Wahl seriöser Partner im Gastland und ein ausgefeiltes Sicherheitsmanagement versuchen wir bereits im Vorfeld, Ihre Gefährdung so gering wie möglich zu halten. So vermeiden wir z.B. den Besuch risikoträchtiger Stadtviertel und wählen unsere Hotels in den Großstädten auch nach dem Kriterium der Sicherheit ihres Standortes aus.

    Durch eine Reihe von zusätzlichen Vorsichtsmaßnahmen können auch Sie sich und Ihr Eigentum vor Übergriffen schützen. Wir empfehlen Ihnen daher dringend, keinen wertvollen oder auffälligen Schmuck (auch Modeschmuck) auf die Reise mitzunehmen und Ihre Foto- und Wertsachen entsprechend abzusichern. Für die Aufbewahrung von Geld und Reisedokumenten haben sich Brustbeutel oder Hüftgürtel sehr bewährt. Es ist ratsam, sich von wichtigen Dokumenten (Pass, Flugticket) Kopien zu machen und diese getrennt von den Originalen aufzubewahren.

    Bitte befolgen Sie unbedingt die Ratschläge, die Ihnen Ihr Reiseleiter zu Beginn der Reise gibt.

    Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes

    Weltweiter Hinweis

    Stand: 31. Juli 2019

    Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge und Entführungen besteht unverändert fort.

    Seit September 2014 drohen insbesondere die Terrororganisationen „Al Qaida“ und „Islamischer Staat“ (IS) mit Anschlägen gegen verschiedene Länder und deren Staatsangehörige. Es kam zu einer Reihe von Angriffen mit Schusswaffen, Sprengstoffanschlägen sowie Entführungen und Geiselnahmen.

    Auch wenn konkrete Hinweise auf eine Gefährdung deutscher Interessen im Ausland derzeit nicht vorliegen, kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch deutsche Staatsangehörige oder deutsche Einrichtungen im Ausland Ziel terroristischer Gewaltakte werden.

    Als mögliche Anschlagsziele kommen besonders Orte mit Symbolcharakter in Frage. Dazu gehören bekannte Sehenswürdigkeiten, Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insbesondere Flugzeuge, Bahnen, Schiffe, Busse), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen.

    Der Grad der terroristischen Bedrohung unterscheidet sich von Land zu Land. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, in denen bereits wiederholt Anschläge verübt wurden oder mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können, oder in denen Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen.

    Genauere Informationen über die Terrorgefahr finden sich in den länderspezifischen Reise- und Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.

    Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden, ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, nach wie vor vergleichsweise gering. Dennoch sollten Reisende sich der Gefährdung bewusst sein.

    Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (zum Beispiel unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

    Reise und Sicherheitshinweise Ecuador

    Zuletzt aktualisiert am: 14. Januar 2020

    Aktuelles

    Nach mehrtägigen Demonstrationen gegen die Regierung Anfang Oktober 2019 mit teilweise gewaltsamen Ausschreitungen sowie vorübergehenden Ausgangssperren haben die Konfliktparteien eine grundsätzliche Einigung erzielt. Derzeit sind keine neuen Demonstrationen angekündigt, Straßenblockaden wurden abgebaut und die Verkehrssituation im Land hat sich entspannt. Ein Wiederaufflammen der Spannungen kann nicht ausgeschlossen werden.

    • Informieren Sie sich weiterhin über die lokalen und sozialen Medien.

    • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

    • Befolgen Sie stets die Anweisungen von Sicherheitskräften.

    Sicherheit

    Von nicht notwendigen Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet zu Kolumbien wird mit Ausnahme des Grenzübergangs Tulcán abgeraten.

    Terrorismus

    • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

    Innenpolitische Lage

    Im Norden der Provinz Esmeraldas im unmittelbaren Grenzgebiet zu Kolumbien erfolgten zuletzt Anfang 2018 wiederholt Anschläge auf ecuadorianische Sicherheitskräfte, die der organisierten Kriminalität zugerechnet werden und bei denen mehrere Todesopfer und zahlreiche Verletzte, auch unter Zivilisten, zu beklagen waren. Im März 2018 wurden zwei Journalisten und ihr Fahrer in dieser Zone entführt.

    Es kann landesweit zu Protesten und Demonstrationen kommen mit gewaltsamen Auseinandersetzungen und Verkehrsbehinderungen wie Straßenblockaden kommen.

    • Meiden Sie das unmittelbare Grenzgebiet zu Kolumbien.

    • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.

    • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.

    • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

    Kriminalität

    Die Kriminalitätsrate und Gewaltbereitschaft ist hoch. Kleinkriminalität wie Taschendiebstähle kommen insbesondere in den Großstädten an von Touristen sehr frequentierten Orten vor.

    Ein erhöhtes Risiko, Opfer eines Diebstahls, Raubüberfalls oder anderen Gewaltverbrechen zu werden, besteht vor allem in den Metropolen Guayaquil und Quito und Cuenca, sowie an der Küste.

    In der gesamten Grenzregion zu Kolumbien besteht ein erhöhtes Risiko, Opfer von Entführungen und von Aktivitäten bewaffneter, mit dem Drogenhandel in Verbindung stehender Gruppen zu werden, siehe Innenpolitische Lage.

    Das Risiko für Überfälle ist in der Provinz Esmeraldas, der Küstengegend in und um die Stadt Esmeraldas sowie bei Besuchen der Stadt Santo Domingo ist besonders hoch.

    In größeren Städten, an touristischen Schwerpunkten (z.B. Ausgehviertel Mariscal Sucre in Quito) und insbesondere in Bussen und Busstationen kommt es in erheblichem und weiter steigendem Umfang zu Diebstählen, Raubüberfällen und Sexualdelikten. Die Täter wenden dabei verschiedenste Tricks an wie z.B. Ablenkungsmanöver, „Bußgeld“-Erpressung unter Verwendung falscher Uniformen, Raub oder Vergewaltigung nach Verabreichung von bewusstseinsmindernden Drogen (auch in Form von Pulver in Speisen, Getränken oder auf Prospekten), Überfälle durch Taxifahrer in nicht registrierten Taxis, die aktiv potentielle Kunden ansprechen.

    Auf Wanderstrecken zu beliebten Touristenzielen (z.B. Lagune San Pablo und Wasserfall El Peguche bei Otavalo, Vulkan Pichincha via Bergstation Cruz Loma und in der Umgebung von Vilcabamba) kam es in der Vergangenheit mehrfach zu Überfällen bzw. Gewaltverbrechen.

    In Montañita (Provinz Sta. Elena an der Küste) kam es in den letzten Monaten zu mehreren Fällen der Vergewaltigung von Ausländerinnen, nachdem den Opfern K.O.-Tropfen o.ä. verabreicht worden waren. Besonders gefährdet sind Einzelreisende.

    Die Polizei ist in Notfällen auf Spanisch rund um die Uhr unter der Telefonnummer 911 zu erreichen, Hinweise zur Erstattung von Anzeige bei Straftaten bietet die deutsche Botschaft in Quito.

    • Klären Sie bei Reisen in der Provinz Esmeralda vor Reisebeginn mit den Reiseveranstaltern die aktuelle Sicherheitslage ab und seien Sie besonders vorsichtig.

    • Nutzen Sie bei Dunkelheit auch für kürzere Strecken ein registriertes Taxi von Tür zu Tür.

    • Achten Sie stets auf Ihr Gepäck und tragen Sie Uhren, Kameras und Mobiltelefone nicht auffällig auf der Straße.

    • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein, Flugscheine und andere wichtigen Dokumente sicher auf.

    • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.

    • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, an Bahnhöfen, auf Märkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.

    • Lassen Sie Getränke nie unbeaufsichtigt und nehmen Sie keine von Unbekannten an.

    • Leisten Sie im Fall eines Überfalls keinesfalls Widerstand.

    • Achten Sie bei der Auswahl von örtlichen Reiseunternehmen auf geeignete Sicherheitsvorkehrungen und bei Wanderungen auf lokale Hinweise.

    • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfsersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.

    Natur und Klima

    Erdbeben, Vulkane und Tsunamis

    Ecuador liegt in einer seismisch sehr aktiven Zone, weshalb es häufiger zu auch schwereren Erdbeben und vulkanischen Aktivitäten kommt.

    Zuletzt ereigneten sich im Februar 2019 ein Erdbeben der Stärke 7,6 in der Provinz Morona Santiago in der Amazonas-Region, und Ende Mai 2019 mehrere kleinere im Nordwesten von Quito. Im April 2016 forderte ein schweres Erdbeben der Stärke 7,8 mit Schwerpunkt an der Küste der Provinzen Manabí und Esmeralda Hunderte Todesopfer und verursachte erhebliche Schäden.

    Insbesondere die Vulkane Sangay (im Park Sangay) und jüngst wieder Reventador (etwa 90 km östlich von Quito) sind derzeit aktiv. Die Vulkane Cotopaxi und Tungurahua, im Touristengebiet Baños, stehen unter intensiver Beobachtung. Auf mögliche Evakuierungen und Behinderungen des Reiseverkehrs, ggf. auch durch kurzfristige Sperrungen der Flughäfen Guayaquil und Quito, wird hingewiesen.

    Nach Erdbeben entlang der pazifischen Küsten besteht insbesondere in Esmeralda und Manabí auch die Gefahr von Tsunamis.

    Überschwemmungen

    Es herrscht feuchtheißes Tropenklima im Küstengebiet und östlichen Tiefland, im Andenhochland gemäßigtes Klima mit starken Temperaturschwankungen.

    In den Wintermonaten, insbesondere von Januar bis April kommt es aufgrund von Regenfällen häufig zu Überschwemmungen und Erdrutschen in der Küstenregion und im Hochgebirge. In der Folge kann es zu starken Beschädigungen der Verkehrswege kommen, die die Reisesicherheit beeinträchtigen.

    Busch- und Waldbrände

    Vor allem in den Sommermonaten kommt es aufgrund der herrschenden klimatischen Bedingungen und insbesondere in Pichincha immer wieder zu Busch- und Waldbränden. Mit einer Beeinträchtigung der Infrastruktur muss in diesen Fällen gerechnet werden.

    • Verfolgen Sie regelmäßig Wetterberichte und rechnen Sie mit Verkehrsbehinderungen.

    • Informieren Sie sich daher stets zeitnah über die aktuelle Lage in den betroffenen Regionen, zu Erdbeben und Vulkanaktivitäten sowie aktuellen Warnstufen beim Instituto Geofísico – Escuela Politécnica Nacional, Quito-Ecuador.

    • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.

    • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.